Print vs. Digital: Die Vor- und Nachteile im Vergleich

Print vs. Digital: Die Vor- und Nachteile im Vergleich

Digital oder Print – welches Medium ist besser? Diese Frage stellen sich viele Marketer und Marketerinnen sowie Herausgeber und Herausgeberinnen. Ohne Zweifel sind digitale Medien seit Jahren stark auf dem Vormarsch.

Wir haben im Folgenden die wichtigsten Vor- und Nachteile im Vergleich „Print vs. Digital“ zusammengetragen. So können Sie am Ende selbst entscheiden, auf welchem Weg Sie Ihre Zielgruppen am besten erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Kurz erklärt: Der Unterschied zwischen digitalen und analogen Medien

Was sind Printmedien?

Printmedien gehören zu den analogen Medien. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Informationsträger in gedruckter Form vorliegen, in der Regel auf Papier. Typische Printprodukte sind beispielsweise Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Plakate, Broschüren und Kataloge.

Was sind digitale Medien?

Unter digitale Medien fallen alle elektronisch gespeicherten Medien. Beispiele dafür sind:

●      Videos im MP4-Format
●      JPEG-Bilddateien
●      Audio-Dateien, z. B. als MP3
●      Elektronische Zeitschriften, Zeitungen, Kataloge etc., z. B. als ePaper oder PDF

Digitale Inhalte werden über elektronische Geräte wie Computer, Smartphone oder Fernseher aufgerufen.


Diese 4 Vorteile haben digitale Medien

Die Digitalisierung eröffnet uns heutzutage in vielen Bereichen zahlreiche neue Möglichkeiten. Auch die Digitalisierung von redaktionellen und werbewirksamen Inhalten bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:

Nachrichten, Headlines, Frau hält Tablet und Handy in der Hand.

#1 Ressourcenschonendes Publizieren

Ein großer Vorteil von Online-Medien ist, dass Sie diese kostengünstiger publizieren können. Im Gegensatz zu Printprodukten entfallen die Kosten für Papier und Druck. Auch die Lagerkosten sparen Sie sich: Während Ihre digitalen Dateien nur wenig Speicherplatz einnehmen, stapeln sich Ihre druckfrischen Broschüren, Flyer und Magazine bei Ihnen, bis Sie sie an die richtigen Stellen verteilen.

Letztendlich sind digitale Medien ressourcenschonender und somit auch umweltfreundlicher als Printprodukte. Nutzen Sie die vollen Potenziale Ihrer PDF Dateien und wandeln Sie sie in digitale Blätterkataloge, Magazine mit Multimedialität ganz nach Ihren Wünschen.

#2 Kurze Distributionswege und hohe Flexibilität

Die Distributionswege im Online-Marketing sind sehr kurz. Sie können Ihre Inhalte schnell und ohne viel Aufwand an die gewünschte Zielgruppe bringen. Haben sich Fehler eingeschlichen, ergeben sich kurzfristig neue Themen oder haben sich Relevanzen verschoben, können Sie Ihre digitalen Medien einfach dementsprechend aktualisieren und anpassen.

Im Print-Bereich ist das wesentlich komplizierter und kann mit nicht erheblichem Schaden verbunden sein, wenn Sie zum Beispiel bereits gedrucktes Material vernichten müssen. Gegenüber Print können Sie mit digitalen Medien also eine hohe Aktualität sicherstellen.

Kurze Distributionswege bedeuten auch für die Leser und Leserinnen viele Vorteile. Mit einer einfachen Suche über Suchmaschinen finden sie genau die Themen, die relevant für sie sind – und im besten Fall auf dem neuesten Stand. Die Inhalte sind über alle Endgeräte abrufbar, ob Desktop, Smartphone oder Tablet.

Zudem stehen Ihnen bei der Gestaltung Ihres Contents alle Türen offen. Toben Sie sich kreativ und multimedial aus, binden Sie Videos und hochwertige Bilder ein, verlinken Sie zu anderen Inhalten und bieten Sie Ihren Zielgruppen ein unvergessliches Nutzererlebnis.

#3 Datenauswertung über Nutzerverhalten

Digitale Medien lassen sich gut nachverfolgen und die Reichweite sowie das Verhalten der Nutzer und Nutzerinnen auswerten. So können Sie eine detaillierte Online-Marketing-Strategie ausarbeiten, verschiedene Kampagnen testen und sich schließlich für die bestmögliche Version entscheiden.

Leichter als bei Print können Sie umfangreiches Targeting betreiben und Ihre Inhalte somit gezielt an die richtigen Zielgruppen ausspielen – und bei Bedarf entsprechende Anpassungen vornehmen.

#4 Vermehrte Nutzung digitaler Medien

Es ist nicht zu leugnen, dass digitale Medien auf dem Vormarsch und vor allem bei jüngeren Zielgruppen sehr beliebt sind. Ob Shoppen, Unterhaltung oder Information – vieles findet heute digital statt. So verbringen die Deutschen laut derPostbank Digitalstudie 2022 durchschnittlich 65 Stunden pro Woche online. Am liebsten surfen sie über das Smartphone. Mit digitalen Medien erreichen Sie Ihre Zielgruppen also dort, wo sie sich sowieso die meiste Zeit aufhalten.

Insgesamt können Sie Ihre Inhalte über den digitalen Weg breit streuen, eine hohe Reichweite generieren und Ihre Sichtbarkeit erhöhen.

Die 5 größten Vorteile von Printmedien

Neben den genannten Nachteilen haben Printmedien auch einige nicht zu vernachlässigende Vorteile:

Mehrere Zeitschriften offen aufeinander gestapelt

#1 Leseerlebnis mit Charakter

Auch wenn bisweilen schon das Ende der Printmedien postuliert wurde, sind diese noch lange nicht ausgestorben. Viele Menschen bevorzugen auch heutzutage noch, in einem analogen Buch, einer Zeitschrift oder Zeitung zu blättern und etwas Greifbares in den Händen zu halten.

Dieses einzigartige Leseerlebnis kann die Digitalisierung nicht ersetzen. Zudem zeigen neurowissenschaftliche Untersuchungen, dass papiergebundene Informationen durch die haptische Erfahrung besser im Gedächtnis bleibenals Werbung, die rein über den Bildschirm geschaltet wird.

#2 Vertrauensvorteil bei seriösen Themen

Inhalte, die abgedruckt sind, wirken oftmals vertrauenswürdiger. Sie können nicht so einfach bearbeitet und geändert werden wie Informationen in digitaler Form, die mit wenigen Klicks im Internet verbreitet werden. Vor allem bei seriösen Themen haben Sie einen Vertrauensvorteil und untermauern Ihren Standpunkt beziehungsweise Ihre Expertise, wenn Sie diese in einem hochwertigen Printprodukt abbilden.

#3 Offline verfügbar

Der Vorteil von digitalen Massenmedien ist, dass sie überall und jederzeit verfügbar sind – vorausgesetzt man ist online. Zeitungen und Zeitschriften aus Papier sind auch ohne Internet zugänglich. Das kann zum Beispiel auf Reisen bei schlechter Verbindung vorteilhaft sein.

Für viele gehört es beispielsweise zur Routine, sich Zeitschriften mit auf die Zug- oder Flugreise zu nehmen. Auch ausgelegte Zeitungen im Pausen- oder Wartezimmer kommen immer gut an und das Smartphone kann akkuschonend in der Tasche bleiben.

#4 Hohe Qualität

Printmedien müssen durch eine hohe Qualität überzeugen. Fehler lassen sich nicht so einfach verbessern oder kaschieren. Dafür sollten Ihre Inhalte sorgfältig redigiert werden und mehrere Korrekturschleifen durchlaufen. Dadurch ist das Medium natürlich mit mehr Aufwand verbunden – das Ergebnis kann sich dann aber mehr als sehen lassen.

Sie haben letztendlich die Kontrolle darüber, wie Ihr Printprodukt aussieht. Bei digitalen Inhalten hängt es oft vom genutzten Medium ab, wie das Design dargestellt und wahrgenommen wird. Zum Beispiel kann es bei Farben je nach Bildschirmeinstellung zu Abweichungen kommen.

Gelungene Printprodukte eignen sich wunderbar, um sie an prominenter Stelle auszustellen – ob im Foyer im Unternehmen beziehungsweise Verlag oder am Messestand. Sie bleiben oft länger im Besitz der Konsumenten und Konsumentinnen, die ihre Lieblingszeitschriften auch gerne in Regalen präsentieren.

#5 Hohe Aufmerksamkeit

Das digitale Medium ist meist sehr flüchtig. Im Internet werden wir täglich mit Unmengen an Informationen überschüttet, aus denen wir manchmal nur schwer die wirklich wichtigen und relevanten filtern können. An vielen Ecken lauern Ablenkungen und am Ende schenken wir nur wenigen Inhalten unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.

Eine willkommene Abwechslung sind da Printprodukte, die hin und wieder ganz unaufgeregt in den Briefkasten flattern. Die Printmedien gehen nicht so schnell in der Masse unter. Wer sich bewusst hinsetzt und sich die Zeit dafür nimmt, einen Katalog oder ein Magazin durchzublättern, wird sich am Ende mehr an das Gelesene erinnern.

Die CMC Print-Mailing-Studie 2021 kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass voll- und teiladressierte Print-Mailings eine höhere Conversion Rate erzielen und mehr Kunden und Kundinnen aktivieren als unpersönliche Werbung.

Wenn Sie das Printmedium richtig nutzen und personalisieren, können Sie damit starke Kundenbeziehungen aufbauen.

Digital vs. Print – die Mischung macht's

Print und digitale Medien schließen sich nicht aus. Stattdessen fahren Sie meist am besten, wenn Sie die Stärken beider Welten vereinen:

  • Mit unserer Publishing-Software YUMPU können Sie Ihre PDF-Dokumente, die Sie für den Druck verwenden, beispielsweise auch direkt in hochwertige ePaper umwandeln und Ihre Magazine sowohl online als auch offline anbieten.

  • Die ePaper werden von Google indexiert und sind somit einfach über die Suchmaschine zu finden. So gehen Ihre Inhalte nicht in den Untiefen des Internets verloren.

  • Die ePaper sind zudem sehr leserfreundlich, können wie die analogen Pendants entspannt durchgeblättert werden und sind für alle Endgeräte kompatibel.

  • Mit YUMPU haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, individuelle QR-Codes zu erstellen, mit denen Sie Print und Digital einfach miteinander verbinden können.

  • Über einen eigenen WEBKiosk machen Sie Ihre Magazine und Zeitschriften schließlich für eine große Zielgruppe zugänglich und können das Nutzerverhalten auch direkt messen.

Mac Laptop aufgeklappt neben einem Stapel Zeitschriften

Beim Vergleich Print vs. Digital sollten die beiden Medien nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Mithilfe von modernen Publishing-Tools wie YUMPU können Sie Ihre Printangebote einfach digitalisieren und so einer noch breiteren Zielgruppe zur Verfügung stellen – und zwar zielgerichtet, personalisiert und in bester Qualität.

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Über die Autorin

Willkommen auf meinem Blog MyPDF! Mein Name ist Kerstin und ich bin selbständige Grafikerin, professionelle Fotografin und nebenbei Web- Designerin. Bei meiner Arbeit stoße ich immer wieder auf Fragen was PDF Dateien angeht und möchte dir die Antworten dazu hier auf meinem Blog zur Verfügung stellen.